Einleitung

Über Englisch

Englisch ist eine germanische Sprache, die in Großbritannien, Australien, Kanada, den USA und vielen anderen Ländern, besonders in den Mitgliedsstaaten des „Commonwealth of Nations“, gesprochen wird. Englisch dient heute auch als die wichtigste Sprache zur internationalen Kommunikation. Englisch belegt den 3. Platz bei der Anzahl der Muttersprachler auf der Erde.

Englische Dialekte

Es gibt viele englische Dialekte. Wer das Englische nur in Britisches und Amerikanisches Englisch teilen will, wird sich spätestens beim Auslandsurlaub in einem englischsprachigen Land mit einem unbekannten Dialekt auseinander setzen müssen. Es gibt irische, indische, jamaikanische, südafrikanische, australische, neuseeländische und noch viele andere Dialekte die sich auch von Region zu Region stark unterscheiden. Bis zu 20 verschiedene Sprachvarianten der englischen Sprache werden auf der Welt gesprochen. Da es in den englisch sprechenden Ländern aber keine einheitlichen Regeln für die Sprache und Schreibung gibt, wie z.B. in Deutschland, Österreich und Schweiz für Deutsch, entwickelt sich die Sprache durch die nationalen Einflüsse immer weiter auseinander.

Geschichte der Englischen Sprache

Aus der Indoeuropäischen Sprache entwickelte sich bis ca. 2500 v. Chr. das Indogermanisch. Daraus entwickelte sich über Urgermanisch bis ca. 500 v. Chr. das Germanische. Danach spaltete sich das Germanische bis ca. 200 n. Chr. in Nordgermanisch, Westgermanisch und Ostgermanisch.
Aus dem Ostgermanischen entwickelte sich letztendlich Krimgotisch, welches seit etwa dem 17. Jahrhundert als nicht mehr gesprochen gilt (ausgestorben).
Aus dem Nordgermanischen entwickelten sich das heutige Isländisch, Norwegisch, Dänisch und Schwedisch.
Das Westgermanische teilte sich wiederum in das Nordseegermanische, Weser-Rhein-Germanische und Elbgermanische. Welche sich selbst in die einzelnen regionalen Dialekte aufteilten. Aus dem Elbgermanischen entwickelte sich bis ca. 750 n. Chr. das Althochdeutsche. Ab ca. 1050 sprach man Mittelhochdeutsch und ab ca. 1350 wieder mit Zusammenführung des Weser-Rhein-Germanischen Frühneuhochdeutsch, woraus sich so ca. 1650 das heutige Neuhochdeutsch entwickelt hat. Aus dem Nordseegermanischen, welches unter anderen aus den Dialekten wie Niederfränkisch, Friesisch und vor allem Sächsisch bestand, entwickelte sich das heutige Hochenglisch, Niederländisch und Friesisch.

Die angelsächsische Sprache entstand nach der ersten Lautverschiebung der westgermanischen Sprachen und wurde etwa 450 n. Chr. von den Jüten, Angeln und Sachsen auf die britische Insel gebracht. Im Altenglischen entwickelten sich vier Dialekte: Nordhumbrisch, Merzisch (Südhumbrisch), Kentisch und Westsächsisch.
Aus dem Altenglisch hat sich unter starkem Einfluss des Anglonormannischen das Mittelenglische und das nah verwandte Scots entwickelt, das in Schottland gesprochen wird.
Durch den Einfall der Normannen im Jahre 1066 wurde die englische Sprache stark französisch beeinflusst. Das normannische Französisch war über Jahrhunderte die Sprache der englischen Oberschicht, Justiz und Verwaltung. Während des Hundertjährigen Krieges setzte sich wieder die englische Sprache durch. Die Aussprache und in vielen Fällen auch die Schreibung der französischen Wörter wurde dem Englischen angepasst.

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